JEFTA in SAP GTS umsetzen

Freihandelsabkommen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Dabei steigt nicht nur deren Anzahl, sondern auch die Komplexität. Das zeigt sich besonders an JEFTA, dem Japan-EU-Free Trade Agreement, auch bekannt als EPA, Economic Partnership Agreement. Das bilaterale Wirtschafts- und Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und Japan betrifft über 30 Prozent des Welthandels. Bei seiner Unterzeichnung Mitte 2018 bildete es die damals größte Freihandelszone der Welt. Das Abkommen trat bereits am 01. Februar 2019 in Kraft.

Im Gegensatz zu anderen Freihandelsabkommen wird bei der EPA der präferenzielle Ursprung bei der Einfuhr durch den Zoll geprüft. Alternativ wird durch den japanischen Zoll ein Nachprüfungsersuchen an den deutschen Zoll gestellt. Die Basis für diese Nachweise bildet unter anderem das Verfahren „Drittlandsprüfung“ und die Prüfung des Regionalen Wertanteils auf Basis von unterschiedlichen Werten, zum Beispiel EXW und FOB.

Seit Mitte 2019 bietet SAP OSS Hinweise an, welche es ermöglichen, die neuen Anforderungen in SAP GTS umzusetzen. Die CPRO conlog unterstützt Sie gerne bei der Implementierung.